Das Technische Hilfswerk hat vergangene Woche für den Katastrophenfall geübt. In diesem Jahr haben die Wasserwerke Zwickau ihren ehemaligen Trinkwasserstützpunkt in Werdau als Übungsgelände zur Verfügung gestellt. An der Nordstraße bauten die technischen Helfer eine Trinkwasseraufbereitungsanlage auf. Aus dem Rohwasser der Pleiße wurde so Trinkwasser hergestellt. Am vergangen Mittwoch wurde zunächst die Anlage, die aus 3000 Einzelteilen besteht, zum Einsatzort verbracht und aufgebaut. Exakt 24 Stunden nach Erteilung des Einsatzauftrages konnte die Fachgruppe Trinkwasserversorgung mit der Produktion des wichtigsten Lebensmittels beginnen. Im Ernstfall können die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks so 15 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde produzieren und eine Stadt wie Werdau versorgen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig überzeugte sich am Freitag von dem Ergebnis.