Ein Auto kommt ins Schleudern und prallt gegen einen Baum. Der Fahrer wird schwer verletzt und ringt um sein Leben. Eine Frau erleidet einen Herzinfarkt. In Notfällen wie diesen zählt jede Minute. 644-mal starteten die Zwickauer Besatzungen der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2016, um Notfallpatienten schnelle medizinische Hilfe zu leisten. „Wenn es schnell gehen muss, bringt unser Hubschrauber den Notarzt oft am schnellsten zum Patienten“, unterstreicht Mathias Wrobel, Pilot von „Christoph 49“, die Stärken der Luftrettung. „Rote Ampeln und Staus halten uns nicht auf. Wir werden häufig zu lebensbedrohlichen Notfällen alarmiert, zum Beispiel zu Patienten mit akutem Schlaganfall. Doch auch Menschen, die sich in der Freizeit schwer verletzt haben, versorgen wir. Jetzt im Sommer ereignen sich beispielsweise immer wieder schlimme Unfälle beim Motorradfahren, Baden oder Grillen.“
